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05.04.2022

Das Wichtigste in Kürze - Newssplitter aus dem Steuerrecht
Stolperfalle Bankgebühren
Schlussabrechnung der Corona-Hilfen
Die Sirene im Frühwarnsystem eines Unternehmens
VGA: Was ist denn das? Vom Gewinn abgezweigt?
Urlaubsansprüche: Endlich Urlaub
Fitness für Ihr Unternehmen

 

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21.02.2022

Worum geht es für alle Grundeigentümer
Was ändert sich konkret
Die Grundsteuererklärung
Ausblick: Was sich noch ändern könnte

 

TopNews

03.01.2022

aktuelle steuerliche Informationen für das Jahr 2022

 

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03.01.2022

Erbschaftsteuer - künftig doppelt so teuer
Die Sozialversicherungsfreiheit des Geschäftsführers
Heute schon an Übermorgen denken
Zinsen auf Steuernachzahlungen bzw. -erstattungen
Krisenfrühwarnsystem: Fluch oder Segen
Die neue Grundsteuer
Manana-Kompetenz

 

Corona: Belastungsprobe bei gewerblichen Mietverhältnissen

05.01.2021

Vermieter von gewerblichen Immobilien erreichen aktuell vermehrt Schreiben ihrer Mieter, die ihre Mietkosten wegen der Schließung innerhalb des staatlich angeordneten Lockdowns drastisch reduzieren oder stunden möchten. Sie beziehen sich auf eine Änderung im Mietrecht, welche Ende 2020 und von der öffentlichen Wahrnehmung weitgehend unbemerkt in Kraft getreten ist. Die Änderung strebt vor allem mehr Rechtssicherheit für Einzelhändler an. Nach der Gesetzesbegründung sei zudem mit der beschlossenen Gesetzesänderung die Belastung infolge staatlicher Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie fair und solidarisch zwischen den Mietparteien verteilt.

Unabhängig von der Frage wie man das inhaltlich beurteilt, ergibt sich bereits kurz nach der Veröffentlichung, dass die Rechtslage zu dieser Thematik schwierig sowie keineswegs eindeutig ist. Die Interessen beider Seiten, sowohl die der Mieter als auch die der Vermieter, sind genau zu betrachten.

Sollten Sie als Mieter oder Vermieter meinen betroffen zu sein, empfehlen wir Ihnen, die möglichen Folgen dieser Gesetzesänderung in Bezug auf die Corona-Pandemie mit einem Rechtsanwalt zu besprechen. Nur dieser kann Ihnen, bezogen auf die individuell zu berücksichtigenden Verhältnisse, die bestmögliche Beratung bieten. Nur nach einer gründlichen juristischen Beratung ist abzuschätzen, welche Maßnahmen ergriffen werden können und was tatsächlich sinnvoll ist. Ein lapidarer Brief, der Vermieter lediglich über eine beabsichtigte Mietkürzung informiert, könnte nur zu unnötigen Rechtsstreitigkeiten führen und einem langjährig guten Mietverhältnis schaden.

Mieter und Vermieter sollten gerade jetzt gemeinsam und beiderseits zufriedenstellende Lösungswege finden – unsere Partnergesellschaft PLANARIS LEGAL (erreichbar über unseren Standort Fulda) berät und unterstützt Sie dabei fachlich fundiert.

 

Steuerfreier Corona-Bonus bis Juni 2021 verlängert

30.12.2020

Beim steuerfreien Corona-Bonus bis zur Höhe von 1.500 Euro gibt es eine Fristverlängerung. Die Steuerbefreiung war bisher bis zum 31. Dezember 2020 befristet. Damit wäre ein im ersten Halbjahr 2021 ausgezahlter Pflegebonus nicht mehr steuerbegünstigt gewesen. Die Frist wird bis zum Juni 2021 verlängert.

Damit haben Arbeitgeber mehr Zeit für eine steuerbegünstigte Abwicklung der Corona-Beihilfen. In der Begründung wird klargestellt, dass die Fristverlängerung nicht dazu führt, dass eine Corona-Beihilfe im ersten Halbjahr 2021 nochmals in Höhe von 1.500 Euro steuerfrei bezahlt werden könne. Lediglich der Zeitraum für die Gewährung des Betrags wird gestreckt.

Haben Sie Fragen an uns?
Wir sind gerne für Sie da.

 

Home-Office Pauschale für 2020 und 2021

15.12.2020

Im Änderungsantrag für das Jahressteuergesetz 2020 heißt es: "Erfüllt der häusliche Arbeitsplatz des Steuerpflichtigen nicht die Voraussetzungen für den Abzug von Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer, kann der Steuerpflichtige einen pauschalen Betrag von fünf Euro für jeden Kalendertag abziehen, an dem er seine gesamte betriebliche oder berufliche Tätigkeit ausschließlich in der häuslichen Wohnung ausübt.“ Gewährt wird die Pauschale nur für Tage, an denen die Tätigkeit ausschließlich in der häuslichen Wohnung ausübt wird. Sie ist auf einen Höchstbetrag von 600 Euro (120 Tage) im Jahr begrenzt und soll in den Jahren 2020 und 2021 gewährt werden. Allerdings wird die Pauschale mit dem ohnehin geltenden Arbeitnehmerfreibetrag verrechnet, also erst bei dessen Überschreiten wirksam. Da es keinen Arbeitsweg gibt, kann für diese Tage auch keine Pendlerpauschale geltend gemacht werden.


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